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Nokia Flagshipstore in Helsinki; Foto: Bomsdorf

HELSINKI. 42 – das ist die Zukunft. So jedenfalls wird in Douglas Adams´”The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy” grob gesagt die Frage nach der Zukunft vom (damals) schnellsten Computer beantwortet. Der muss es ja eigentlich wissen. Genauso wie Nokia. Die Finnen galten in Sachen Mobiltelefonie lange als ebenso führend wie Adams im Science Fiction Bereich. Nokias Rechner kommen auf eine erheblich größere Zahl, nämlich 75 063 708 oder in Worten wie man so schön sagt: fünfundsiebzigmillionen-dreiundsechszigtausend-siebenhundertacht. So viele aktive Nutzer nämlich hat Nokias Ovi Service. Mit dem Konkurrent zu Apples Applications und iTunes will Nokia mit Abstand größter Mobiltelefonhersteller bleiben und profitabler werden. Diese Zahl präsentierte Nokia Angestellten und Besuchern omnipräsent in der Konzernzentrale auf großen Displays. Zu sehen wie Nokias noch relativ neues Angebot ständig wächst soll Stärke demonstrieren und motivieren. Doch bleibt diese Zahl bei Nokia wie in “Per Anhalter durch die Galaxis” (um mal den deutschen Titel zu erwähnen) stets gleich. Zumindest während der drei Tage, die mein Capital-Kollege Thomas Wendel und ich Anfang Dezember bei Nokia verbrachten. Um Dynamik zu demonstrieren – und das hat Nokia dringend nötig, spätestens seit Apples iPhone zeigt, wie viel Nutzer zu bezahlen bereit sind, wenn sie ein Gerät bekommen, das ihnen die Arbeit erleichtert und ein Designobjekt ist – sollte die Zahl der ovi-Nutzer in Echtzeit wachsen, in etwa so wie die Schuldenuhr des Bundes der Steuerzahler. Hier wird hochgerechnet, Nokia könnte die Änderung der Nutzerzahl sicher sogar in Echtzeit anzeigen. Stattdessen: 75 063 708 am Montagmorgen, 75 063 708 am Montagmittag, 75 063 708 am Dienstagmorgen, 75 063 708 am Dienstagmittag ….
Mein erstes Mobiltelefon war 1997 oder 1998 Nokias legendäres Bananenhandy 8110i, ein unglaublich schönes und nicht ganz billiges Modell, mit dem ich vollends zufrieden war. Später gab es den Communicator, der immer wieder Probleme machte, als Arbeitsgerät war er nur eingeschränkt zu gebrauchen, von wegen Minicomputer. Im November bestellte ich mir das erste iPhone, zehn Tage später als zweites einen iMac. Still counting… 

Hier steht bei Capital, was wir bei Nokia herausgefunden haben und was CEO Olli-Pekka Kallasvuo uns zu seinen Plänen sagte (und: ja, der Mann am Riesentelefon bin ich).

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