Die sklerosekranke Marathonmarathonfrau

Fredskov lagert ihre vielen hundert Medaillen normalerweise in einer schnöden Kiste im Schuppen. Hier liegen sie auf dem Fußboden ihrer Küche. (Foto: Bomsdorf)
Fredskov lagert ihre vielen hundert Medaillen normalerweise in einer schnöden Kiste im Schuppen. Hier liegen sie auf dem Fußboden ihrer Küche. (Foto: Bomsdorf)

BERLIN. Annette Fredskov ist für mich die Marathonmarathonfrau. Denn sie lief einen Marathon an Marathons. Das dürfte einmalig sein: 366 Marathons in 365 Tagen. Über ein Jahr lang lief die Dänin jeden Tag einen Marathon. Und am letzten Tag sogar zwei. Dem Klischee nach hat sie diese selbstgestellte Herausforderung nur mit eiserner Disziplin meistern können. Doch es war viel mehr Spaß dabei und die Kraft, die Sie aus den vielen Läufen zog, die Fredskov dazu brachte ein Jahr durchzuhalten. Nicht nur sich, auch anderen hat sie damit etwas bewiesen. Denn Fredskov hat die Diagnose Multiple Sklerose und wollte solange sie kann diese weltbekannte Strecke laufen. Zur mentalen und körperlichen Energie, die sie dadurch bekommen hat, versucht sie nun anderen zu verhelfen, indem sie in Vorträgen erzählt, wie sie diese Leistung vollbracht hat. Gemeinsam mit dem Fotografen Simon Skreddernes habe ich Fredskov im Sommer in Dänemark besucht. Mein Porträt der Marathonmarathonläuferin ist soeben im Magazin Credo erschienen und kann hier gelesen werden, die Slideshow dazu mit Auszügen aus den Gesprächen mit Fredskov gibt es hier.

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