Wahlforscher mit Humor

BERLIN. Frank Aarebrot war es nicht vergönnt das Ergebnis der gestrigen norwegischen Parlamentswahl mit zu erleben (Amtsinhaberin Erna Solberg hat es noch einmal geschafft). Dabei war die praktische Politik das Thema des gefragten Politologe, den auch ich mehrmals interviewt habe. Die Norweger sind anders als die Dänen (mit Filmen wie „In China essen sie Hunde“ oder „Der grüne Schlachter“) außerhalb Ihres Landes nicht gerade berühmt für Ihren Humor. Wer die Sprache versteht, weiß aber, das norwegischer Humor international mithalten kann.

Mit dem Professor Frank Aarebrot gibt es sogar einen Clip, in dem er auch die ohne Norwegischkenntnisse – es reicht zu wissen, dass er in professoraler Manier darüber lamentiert, dass sich das Fernsehen nicht für ernsthafte Diskussionen eigne, weil die Zuschauer durch zu viele sinnliche Eindrücke abgelenkt würden – ausnahmsweise mal nicht nur an die Politik seines Landes, sondern auch an deren Humor heranbringt. Noch mehr zu Aarebrots Leben und Wirken hier im norwegischen Netz. In dem Text des öffentlich-rechtlichen Senders erzählt Sohn Erik auch, dass Aarebrot mit Freude noch geschafft habe, zu wählen.

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