Wenn der Ölreichtum in unberührter Natur liegt

KOPENHAGEN. Dass Norwegen eines der größten Ölvorräte besitzt, ist nicht Neues. Neu ist auch nicht der Streit darum, inwieweit in der bislang unberührten Natur gebohrt werden darf. Weil einmal gestartete Bohrungen einen extrem starken Eingriff in die Natur bedeuten und es leichter machen, für weitere Extraktionen zu argumentieren (schließlich ist die Natur dann eben nicht mehr so unberührt), ist es enorm wichtig, beständig über derartige Pläne zu diskutieren und zu berichten.

Aktuell war Kollegin Jana Sinram für Deutschlandradio auf den Lofoten – hier kann ihr Bericht nachgelesen werden. Sinram verbringt gerade zwei Monate beim öffentlich-rechtlichen Radio NRK in Tromsø und wird dabei durch ein Stipendium der Internationalen Journalisten-Programme IJP unterstützt. Ich selber habe vor etlichen Jahren einen entsprechenden Aufenthalt auf Island mitgemacht (und bin seit ein paar Jahren als Co-Koordiniator des Deutsch-Nordeuropäischen Programms ehrenamtlich tätig).

Sinram hat in einem anderen Beitrag darauf verwiesen, dass die Diskussion um die Lofoten keine Neue ist und verlinkte dabei auf diesen Beitrag von mir bei Zeit online vor sieben Jahren.

Über die aktuelle Vergabe von Bohrrechten in arktischen norwegischen Gewässern hier eine AFP-Meldung aus The Guardian. Dass arktische Bohrungen nicht nur dort, sondern auch vor Alaska ein Thema sind zeigt der obige Videoclip von ABC-News.

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