Kopenhagens Kampf als Kunstmarktmetropole

KOPENHAGEN. Die Galerieszene der dänischen Hauptstadt hat hohe Ambitionen und möchte mit der neuen Messe ChArt schaffen, was den Berlinern mit dem Art Forum nicht gelungen ist: eine Messe mit internationalem Standard dauerhaft als mehr als ein Lokalereignis zu etablieren. 

Die zweite Ausgabe von ChArt, die vor kurzem stattfand, zeigt, dass das künstlerische Potential durchaus da ist. Doch letztlich ist kaum etwas zu sehen, dass nicht auch auf den anderen, größeren und etablierteren und damit attraktiveren Messen zu sehen ist. Sei es Tal R, Chapman Brothers, Olafur Eliasson – kommt bekannt vor, oder? Warum also sollten die internationalen Sammler, die ohnehin weil sie ständig Geld verdienen oder ausgeben müssen, durch die Welt jetten, auch noch in Kopenhagen Station machen?

Für art habe ich die Messe besucht, mein ausführlicher Bericht, der auch vor Pornostars nicht halt macht, ist hier zu lesen. Als ChArt Anfang 2013 ins Leben gerufen wurde, interviewte die dänische Zeitung Politiken mich zum Thema. Ins Deutsche übertragen lautet Überschrift des hier auf Dänisch zu lesenden Artikels übrigens: „Experte: `Chart´ ist eine Ohrfeige für die Kunstmesse im Forum“. Und im Forum findet seit langem die Art Copenhagen statt, ein älterer Bericht von mir dazu ebenfalls bei art. Hier entlang

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