Papa as a Rolling Stone

ROSKILDE. Mein privates Interesse, die Rolling Stones beim diesjährigen Roskilde Festival live zu sehen, war recht begrenzt, aber aus Chronistenpflicht ging ich hin. Wenn diese weltbekannte Band alter Männer bei einem der traditionsreichsten Festivals Europas, wenn nicht gar der Erde (hier mein Text aus The Wall Street Journal Speakeasy) auftritt, dann sollte ein Journalist das zumindest sehen.

Auftritt Jagger, bald 71 Jahre alt wird er wie die anderen Bandmitglieder auch gerne als Rock-Opi bezeichnet, schlank und agil wie er ist, nimmt man ihm das Alter aber nicht ab. Er könnte mein Vater und der Großvater vieler anderer Festivalbesucher sein, die Ausdauer und Lebendigkeit, die er auf der Bühne zeigt, lässt aber auf ein biologisches Alter um die 50 schließen. Was das Publikum angeht, hätten Marketingspezialisten wohl enorme Schwierigkeiten da eine klare Zielgruppe auszumachen – von 15 bis 75 ist alles dabei.
Die Musik ist nett, angenehm für ein Konzert, aber gewiss nicht das, was ich nochmal hören oder sehen muss und auch die Kritiker waen nicht allesamt begeiert (hier Politiken). Einmal hat allerdings auch gereicht, um zu zeigen, dass Kultur und sei sie auch von Rock-Opis bei einem Festival die Leute über Generationen hinweg zusammenbringen kann. Respekt, Roskilde!

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