Zink Twice

KOPENHAGEN. Machen sie mal wieder Witze über die deutschen Ausspracheprobleme beim Englischen, dachte ich mir als ich oben stehende zwei Worte als Überschrift des heutigen Leitartikels der Zeitung Politiken las. Aber dann war es doch anders und einmal mehr war die Kulturpolitik auf die erste Seite gerückt. Es geht um eine Skulptur, die im Kopenhagener Nordhafen aufgestellt worden ist. „Zinkglobal – nøglen til fremtiden“ (Zinkglobal – der Schlüssel zur Zukunft) heißt das Werk.

Ein wenig erinnert es an den Terminator. Für Debatte hat es deshalb gesorgt, weil es privatfinanziert und ohne von irgendeinem Kunstausschuss genehmigt, in halböffentlichem Raum aufgestellt wurde. Und ästhetisch vielen Experten missfällt (hier eine Kritik von Politiken). Qualitätsstandards müssten auch für den halböffentlichen Raum gewahrt bleiben, sonst wird bald die ganze Stadt mit Geschmacklosigkeiten zugepflastert, heißt es. Nicht ganz falsch, allerdings steht auch in der ein oder anderen Fußgängerzone eine hochoffiziell genehmigte Skulptur, die nicht zum Besten gehört. Aber immer gut, wenn über den öffentlichen Raum diskutiert wird (so weit ich die juristischen Feinheiten richtig verstehe, ist der Ort der Aufstellung kein klassischer öffentlicher, weil dieser Eigentum eines privatrechtlich organisierten Unternehmens ist, das wiederum Kommune gehört).

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