Kleines Land ganz groß – im Ressourcenverbauch

KOPENHAGEN. Die Nordeuropäer freuen sich immer, wenn Statistiken in pro-Kopf-Werte umgerechnet werden und sie weit oben auftauchen – etwa beim BIP oder der geringen Staatsverschuldung. Diesmal allerdings dürfte Dänemark so froh nicht sein, denn die Umweltschutzorganisation wirft (in diesem Bericht) dem kleinen nordeuropäischen Land vor, einen besonders großen Fußabdruck (wenn man den Begriff einmal eins zu eins ins Deutsche übersetzen mag) zu haben. Nur drei Länder verbrauchten pro Kopf mehr Ressourcen als das nördlich von Deutschland gelegene Königreich. Und das sind ausgerechnet Katar, Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate. Also ist Dänemark das westlich-demokratische Industrieland mit dem höchsten Ressourcenverbrauch. Zu Buche schlägt bei Dänemark vor allem der Ackerbau – das Land gehört zu den größten Exporteuren von Schweinefleisch der Erde und die wollen gefüttert werden. Aber gegessen wird dieses Fleisch ja nicht nur von Dänen, von daher muss der schlechte Platz drei auch auf die Handelspartner Dänemarks zurückfallen. Es ist nichts Neues, das weniger Fleischverzehr der Umwelt viel nutzen würde und es ist auch nichts Neues, dass die Umweltpolitik(er) dieses Thema kaum berühren.

Mehr zum Beispiel im Wissenschaftsteil der Süddeutschen Zeitung.

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