Munch 2.0

OSLO. Vermutlich (und hoffentlich) bin ich nicht der einzige, der diesen nur noch in Ausnahmefällen hören oder lesen kann, jenen Kniff, der plötzlich alles up-to-date macht: einfach ein 2.0 hinter den Begriff schreiben und schon wird aus alt neu, aus veraltet modern etc. pp. …

Übermorgen eröffnet hier in Oslo im Munch-Museum die Ausstellung eMunch.no und wer gehofft hat, diese zeige die Auswirkungen synthetischer Drogen auf den norwegischen Meister, der hat sich zu früh gefreut. Es geht um die Digitalisierung von Text und Bildern des norwegischen Künstlers Edvard Munch und so schlecht ist der Ausstellungstitel ja gar nicht. Da das Munch Museum seit dem sicherheitsbedingten Umbau noch unschöner (dies Wort wurde mit Bedacht gewählt) geworden ist und Oslo auch nicht gerade Großstadtwinterreiseziel Nummer 1 ist, ist es erfreulich, dass es für diese Ausstellung natürlich auch eine online-Version gibt: www.emunch.no .

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