Lars Løkke in the Ghetto

KOPENHAGEN. Dänemarks Regierung will gegen die „Ghettos“ vorgehen und so Integration stärken – das schrieb ich bereits in der Welt. Fast dreißig Wohngebiete in Dänemark wurden zu Ghetto-Gebieten erklärt, auf Deutsch würde man dazu wohl Problembezirke sagen. Staatsminister Lars Løkke Rasmussen hat dafür viel Ärger bekommen, u.a. von den Bewohnern dieser Wohngegenden. Sie fühlten sich stigmatisiert. Dieser Tage machte der dänische Ministerpräsident sich nun selber in ein „Ghetto“ auf, um sich mit den dort lebenden zu treffen. Er reiste nach Askerød – kein wirkliches Kleinod. Die linksliberale Zeitung Politiken war mit und hat von dem Ortstermin auch einen Film erstellt – wer kein Dänisch kann, dem bleiben die langweiligen Sprecherkommentare erspart, ein paar der Bilder sind aber sehenswert.

Ein Gedanke zu “Lars Løkke in the Ghetto

  1. Ich versuche mir das gerade in Deutschland vorzustellen. Gerhard Schröder besucht im Armani-Anzug ein arabisches Freizeitheim in Berlin-Neukölln und schiebt sich dort Kaffegebäck zwischen die Kiemen.

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