Erst Wissen, dann Denken, und bitte dann erst Reden

KOPENHAGEN. Gestern fand das Symposium „ Integrationspolitik in Skandinavien“ statt, das in Zusammenarbeit von Cevea Think Tank Dänemark und der Friedrich Ebert Stiftung organisiert wurde. Zahlreiche Wissenschaftler und Experten sprachen über optimale Maßnahmen, Herausforderungen und Möglichkeiten rund um das Thema Integration. Was mir an der Veranstaltung gefiel, war, dass sehr viele Fakten beziehungsweise Wissen rund um das Thema Migration und Integration vermittelt wurden.

Jedoch hat nicht jeder die Möglichkeit sich diffenziert mit der Thematik auseinanderzusetzen. Und darin liegt auch das Grundproblem: Jens Jonathan Stehen, der Direktor von Cevea Dänemark erklärte gestern, es gebe einen Mangel an fundiertem Wissen zum Thema Integration. Das ist vor allem besorgniserregend, wenn Migration und Integration derzeit inflationär verwendete Begriffe in den Medien und zwar sowohl in den skandinavischen Ländern als auch in Deutschland sind. Zusätzlich werden hitzige Debatten rund um das Thema Integration geführt, obwohl niemand genau weiß, was das ist. Und daher würde ich ein derartiges Symposium nur weiterempfehlen um den Mangel an fundiertem Wissen entgegenzuwirken. Sonst wird viel geredet, aber wenig gewusst und nur polarisiert. Daher, liebe Mitredner. Wie wärs‘ mit erst Wissen, dann Denken und bitte dann erst Reden?

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