It`s the economy, stupid!

Lars Ohly von der Linkspartei wirbt in Stockholm um Stimmen. (Foto: Bomsdorf)
Lars Ohly von der Linkspartei wirbt in Stockholm um Stimmen. (Foto: Bomsdorf)

STOCKHOLM. Die These, dass die Wirtschaft für den Wahlausgang entscheidend ist, ist nicht neu. Bill Clinton hat den Ausspruch „It`s the economy, stupid!“ geprägt. Dieses Zitat erzwingt nahezu auf die Wirtschaftspolitik von Lars Ohly, dem Vorsitzenden der schwedischen Vänsterpartiet (Linkspartei), überzugehen. In Schweden findet am kommenden Sonntag, 19.9., die Reichstagswahl statt.

Der linke Politiker Ohly ist weit davon entfernt, ökonomische Anreize positiv zu sehen. Der Staat kann es stets am besten könnte sein Motto sein. Allerdings ließ er sich einmal dazu hinreißen und sagte, man solle doch darüber nachdenken, Spitzenfußballer aus dem Ausland anzulocken, in dem sie weniger Steuern zahlen müssen als alle andere. Das ist der Zeitpunkt, Ohly`s Ansichten in Wirtschaftsdingen außer acht zu lassen. Seine Partei dürfte jedenfalls einen Anteil daran haben, dass einige lieber bürgerlich wählen, denn die Sozialdemokraten und die Umweltpartei haben angekündigt, mit der Linkspartei koalieren zu wollen.

And now for something completely different: Die anderen beiden linken Parteien und die Regierung stehen für eine Wirtschaftspolitik, die ernster zu nehmen ist als die von Ohly. Grob gesagt geht es um die Alternativen Wohlfahrt vs. Steuersenkungen. Dank guter Staatsfinanzen steht Schweden vor dieser Wahl. Mehr dazu in meinem heute erschienen Text in der Welt, zu lesen online hier.

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