Ein Gedicht: Warum das Ende der Beziehung Madeleine-Jonas Bergström die Lebezeit der schwedischen Monarchie verlängert hat

KOPENHAGEN. Kunst bringt einem manchmal Dinge näher, die anders nicht auffallen. In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Republic haben sich mehrere schwedische Künstler (und damit meine ich nicht nur bildende) der nun soeben vollzogenen königlichen Hochzeit gewidmet.

Besonders lesenswert ist das Gedicht von Göran Greider. Unter anderem erklärt er nachvollziehbar, warum Madeleines ehemaliger Verlobter die Monarchie erheblich mehr zum Wanken hätte bringen können als es Daniel Westling kann.

Die Lösung ist ganz simpel: Als im noblen Djursholm geborener, aufstrebender Junganwalt strahlt Bergström jene Arroganz der Macht aus, die den Hass auf das Königshaus verstärkt hätte. Von Shakespearchem Format sei er, so Greider. Der eher kleinbürgerliche Daniel Westling bietet dagegen weniger Angriffsfläche, Lindenstraßennievau. Greider schätzte daher Bergström mehr, denn „aus seiner Hand erhebt sich der Sturmvogel der Revolution“.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s