Horst oder die Vorteile der Staatsmonarchie

KOPENHAGEN. Bundespräsident Horst Köhler hat seinen Rücktritt erklärt, weil wie er sagte, die Anschuldigungen gegen ihn „den notwendigen Respekt für mein Amt vermissen“ lassen. Die Nordeuropäer interessiert es nicht weiter, es wird vermeldet, aber kaum kommentiert. Hier werden königliche Hochzeiten abgesagt, weil Seitensprünge in der Presse diskutiert werden. Aber dass ein Staatsoberhaupt abtritt, weil es sich schlecht behandelt fühlt? Derzeit undenkbar. Mal sehen, wann Köhler als Argument in der Monarchie-Debatte auftaucht.

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