Frauen ohne Männer

KOPENHAGEN. In Deutschland kommt „Women without Men“, der erste Spielfilm der iranisch-amerikanischen Künstlerin Shirin Neshat erst Anfang Juli in die Kinos. In Kopenhagen war er dieser Tage zweimal auf dem Filmfestival Copenhagen Pix zu sehen. Neshat hat recht enge Verbindungen zu Dänemark – ihr Produzent lebt teilweise in Kopenhagen und eine ihrer Galerien ist ebenfalls dort ansässig (Faurschou). Die Verfilmung des gleichnamigen Buches ist sehr gelungen, doch an Neshats Serie von fünf Kurzfilmen kommt sie nicht dran. Die Eindringlichkeit der Bildsprache musste dem Narrativen immer wieder weichen, der magische Realismus der Buchvorlage kommt im Spielfilm weniger zum tragen als in den Kunstfilmen. Sehenswert ist er trotzdem, nicht zuletzt, weil die Entwicklung im Iran eines der international wichtigsten Themen ist. Was Shirin Neshat dazu zu sagen hat bzw. hatte ist im Interview zu lesen, das ich vor zwei Jahren mit ihr anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „Women without Men“ im Kunstmuseum ARoS im norddänischen Aarhus führte (Anfang März 2008 online erschienen bei der deutschen Kunstzeitschrift art).

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