Hilton reconstructed

Treppe in der Lobby des Hilton Copenhagen Airport (Foto: Bomsdorf)
Hilton die Zweite (Foto: Bomsdorf)

HILTON COPENHAGEN AIRPORT. Kommen die Bilder bekannt vor, werden Erinnerungen wach? Verwirrt?

Weil der Flieger von Kopenhagen nach Reykjavík von 20.25 Uhr auf nachts um 3.50 Uhr verschoben worden ist, bin ich im Hilton Hotel am Flughafen gestrandet (genannt Hilton Copenhagen Airport Hotel) – die Fluglinie Icelandexpress lädt zur Entschädigung ein.

Ein guter Anlass, auf einen der interessantesten dänischen Filme der vergangenen zehn Jahre hinzuweisen. In „Reconstruction“ von Christopher Boe verbringen Alex (Nikolaj Lie Kaas) und Aimee (Maria Bonnevie) eine Nacht in ebenjenem Hilton Hotel, begegnen sich dort wieder (zumindest meint das Alex, der mit Aimee wegfliegen möchte) und verpassen sich. Alex weiß am Ende nicht mehr, wo ihm der Kopf steht und wie wirklich die Wirklichkeit ist.

Ein ähnliches Gefühl stellt sich nach einigen mehr oder weniger schlaflosen Stunden im Flughafenterminal und im Hilton ein – zumal die beiden durch einen Gang verbunden sind und so die ganze Zeit über die Realität außerhalb der zwei Nicht-Orte nicht betreten werden muss.

Das Hotel selber? Hilton halt: gehobener Komfort, langweilig.  Seife gab es im Bad übrigens keine  – soviel zum Thema Service in vorgeblichen Luxushotels. Aber vielleicht wahr alles gar nicht.

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