Mehr Hein als Schein

AARHUS / KOPENHAGEN. Dass der dänische Künstler Jeppe Hein eine Zeit lang für Olafur Eliasson gearbeitet hat, ist seinem Werk anzusehen. Nicht wenige, die dieser Tage die Galerie Nicolai Wallner in Kopenhagen betreten, würden die in der Luft kreisenden runden Spiegel dort als einen Eliasson durchgehen lassen. Bis sie den dahinter liegenden Raum betreten. Dort nämlich steht ein aufgebocktes Fahrrad, dessen Benutzer das Gestänge in Bewegung versetzt, ab dem die Spiegel befestigt sind. Solch Humor fehlt bei Eliasson. (Nicolai Wallner, Jeppe Hein: Milieu Social 29. Januar bis 20. März 2010).

Jeppe Heins große Einzelausstellung „Sense City“ im Museum ARoS in Aarhus ist übrigens auch noch bis 21. Februar zu sehen und sollte gesehen werden. Die Frage Warum? beantwortet hoffentlich mein Text, den ich für art über die Ausstellung schrieb. Bleibt zu hoffen, dass ARoS demnächst Heins Kugelbahn, die das Museum angekauft hat, ein paar Etagen nach oben verlegt und dort die klassische Kunst etwas durcheinanderwirbelt. Oder im Sommer aufs Dach – dann steht dort nämlich Eliassons neue Installation.

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