Pornofrei und Spaß dabei

Sexistische (?) Reklame in Kopenhagen (Foto: Bomsdorf)

KOPENHAGEN. Skandinavien ist bekannt für seine Freizügigkeit und hier ist nicht eines der EU-Grundrechte gemeint. Sexshops in den USA heißen schonmal Scandinavian Bookshops und der Intimbereich wird bei den Simpsons Scandinavian Regions genannt. Dass Sexualität im Norden erheblich öffentlich erheblich lockerer gesehen wird als in südlicheren Teilen Europas ist kein reines Klischee. Ebenso stimmt dass Gleichstellung in Skandinavien besonders weit gediehen ist – die Frauenerwerbstätigenquote ist hoch, Väter kümmern sich ebenfalls um den Nachwuchs. Doch auch im Norden müssen dir Frauen mehr ran, Männer nehmen immer noch erheblich weniger Elternzeit als die Mütter. Man könne niemanden zwingen, sagt die dänische Gleichstellungsministerin. Zum Jahresende widmete sich die linksliberale Zeitung Politiken in einer Serie um den Stand des Feminismus in diesem Land (Dänemark). Gleichzeitig streiten Befürworter und Bekämpfer der skandinavischen Freizügigkeit über die Sexualisierung des Alltags. Während die akademische Feminismusdebatte in anderen Ländern wie Deutschland oder den USA umfassender geführt wird, ist der Norden vorne, was die Diskussion über die praktische Gleichstellung angeht. Dazu gehört auch: wieviel Sex darf in der Öffentlichkeit gezeigt werden. Wäre ein pornofrei und Spaß dabei nicht besser als Straßenreklame, die vor sexuellen Anspielungen geradezu ejakuliert? Neugierig geworden? In der Welt fassen wir hier die Debatte zusammen.

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