Bye, bye, Obama

OSLO. Sie sind sehr effizient die Norweger. Kaum war US-Präsident Barack Obama am Freitagfrüh aus Oslo abgereist, war die Stadt auch schon aufgeräumt, lediglich auf den Gehsteigen waren noch Zeichen der Obama-Hysterie zu erkennen: die Gullideckel im Zentrum sind noch verplombt. So groß der Polizeiaufmarsch für norwegische Verhältnisse war, in Deutschland kann sicherlich das ein oder andere Zweitligafussballspiel mithalten, zumindest wenn die Geheimagenten außer acht gelassen werden. Die Zeitungen zeigten die klassischen Bilder, ein Boulevardblatt war origineller und wies drauf hin, dass es selbst beim Besuch des US-Präsidenten menschlich imperfekt zu geht: im Schloss lag die Kabelleiste ähnlich chaotisch auf dem Fussboden wie in meinem Büro und Thorbjørn Jaglsnd, Vorsitzender des Nobelkommittes mußte von Geir Lundestad zurückgehalten werden – er wollte wohl das Flugfeld verlassen ohne Obama, der längst in der Air Force One verschwunden war, bis zum Schluss zu winken.

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