Oha, Obama

OSLO. Wer glaubt, ganz Oslo steht Kopf, weil hier morgen der amerikanische Präsident Barack Obama den Friedensnobelpreis entgegennimmt, der irrt. Weder and Flughafen, noch an Bahnhof gab es Chaos. Einzig das Rathaus, in dem morgen mittag die Preisübergabe stattfindet, und das Grand Hotel, in dem Obama wohnen wird, sind mit Absperrgittern umzäunt und werden von einer Hand voll mit Maschinenpistolen (? so sehen sie jedenfalls aus) bewaffnetere Polizisten bewacht.

Obama wird erheblich kürzer in Oslo bleiben als zunächst angenommen und erhofft. Nicht einmal für das traditionelle Mittagessen beim Königspaar hat er Zeit, die norwegeischen Regenten wird er nur beim Galadinner sehen. Auch das Nobelfriedenszentrum hinterm Rathaus am Wasser muss auf den Eröffnungsbesuch von Obama verzichten. Für den allgemeinen Bürger und Oslo-Besucher aber hat das Vorteile: Die wie gewohnt eigens für den Preisträger gestaltete Ausstellung kann bereits  am Tag der Preisverleihung und nicht erst ab Freitag besichtigt werden. Diesmal war das Friedenszentrum ohnehin sehr visionär: schon im September und damit bevor Obama als Preisträger userkoren wurde, wurde die neue Ausstellung „Fra King til Obama“ eröffnet. Der Bürgerrechtskampf in den USA steht im Fokus. „Als Obama im November 2008 gewählt wurde, war uns klar, dass diese Ausstellung unter dem Titel laufen sollte. Dass er den Nobelpreis bekommen wurde, konnten wir natürlich nicht wissen, passt aber prima“, sagte mir heute mittag Kirsti Svenning, Pressechefin des Fredssenter.

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