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KOPENHAGEN. Das Dokumentarfilmfestival CPH:DOX hat auch für dieses Jahr wieder ein sehr vielversprechendes Programm. Nan Goldin kommt, Athony & The Johnsons und diverse Regisseure und Produzenten. Umso unverständlicher, dass ausgerechnet der Eröffnungsfilm auf der gestrigen Gala zu “muss man nicht gesehen haben”-Kategorie gehört und die Zuschauer über weite Strecken mit einer zähen Erzählung langweilte. Ein alternder Tänzer (und das heißt in solchen Fällen Mitte 30) will es nochmal wissen und an frühere Erfolge anknüpfen – mit dabei seine Lebens- und Tanzpartnerin. Die beiden kämpfen sich von Wettbewerb zu Wettbewerb und Training zu Training und natürlich leidet ihr Verhältnis. So uninteressant ist die Geschichte gar nicht, zumal der Märchenhafte Schluss ausbleibt. Aber erzählt wird redundant, man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, der Film hätte davon profitiert, auf 30 oder 45 Minuten gekürzt zu werden. Vielen Zuschauern, mit denen ich sprach, ging es ähnlich. Aber vielleicht ging es ja nur darum, durch einen mäßigen Anfangsfilm das sonstige Programm noch besser dastehen zu lassen. Aber das hat es gar nicht nötig. (Übrigens hieß es, dass ein dänischer Film das Festival eröffnen sollte und da seien nicht so viele in Frage gekommen).

Eine wirklich lange Produktion zeigt die dänische Künstlergruppe Superflex – ihre zehn Tage lange Animation vom Verfall eines Alvar Aalto-Gebäudes in Helsinki wird in einer Station der Kopenhagener Metro gezeigt. Über diesen sehenswerten (er ist so gedacht, dass die Zuschauer nur immer mal wieder Ausschnitte anschauen) Film schrieb ich schon für art und The Art Newspaper.

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