KOPENHAGEN. Wenn es in der internationalen Presse einen Lobbyisten Nordeuropas gibt, dann ist es Tyler Brûlé. Während – von reinen Architektur- und Designmagazinen einmal abgesehen – Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden in Magazinen meist kaum vorkommen, ist mir keine Ausgabe von Monocle untergekommen, in der nicht zumindest aus einem der Länder eine größere Geschichte war. Über den journalistischen Tiefgang der Texte lässt sich streiten, aber die Themen jedenfalls waren immer interessant und nicht selten originell. Auch vor Gründung von Monocle war  Brûlé schon Fan dieser Region, vor 13 Jahren kaufte er sich gar ein Sommerhaus mit eigener Insel (so schlecht scheint manch ein Journalist gar nicht bezahlt…) in den Stockholmer Schären. Doch weil er immer weniger Zeit fand sich dort auszuruhen, wird das Eiland jetzt verkauft, wie Tyler Brûlé in seiner Spiegel Online-Kolumne erzählt.

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