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KOPENHAGEN. Am1. Januar 2012 übernimmt Dänemark einmal wieder die EU-Ratspräsidentschaft. Das Land ist schon seit 1973 Mitglied des Staatenbundes, aber nicht im Euro-Raum und auch sonst zurückhaltend, so wird bspw. auch bei der gemeinsamen Rechtspolitik nicht mitgemacht. Was kommt also auf die EU und Dänemark in den kommenden sechs Monaten zu? Was will Dänemark tun? Dazu Antworten von mir im Gespräch mit MDR Figaro, hier nachzuhören. Es lohnt auch ein Blick in den aktuellen Focus.

KOPENHAGEN. Die Erreichung des Südpols auf Skiern durch den Norweger Roald Amundsen am 14. Dezember 1911 hat sich soeben zum 100. Mal gejährt. Datum wie Geschehen sind im norwegischen kollektiven Gedächtnis eingebrannt. Auch die Satiriker von Uti vår hage haben sich mit dem Thema beschäftigt und einen politisch unkorrekten Beitrag gedreht, der bei Youtube sogar mit Englischen Untertiteln angesehen werden kann.

KOPENHAGEN. Der junge dänische Architekt Bjarke Ingels hat mit diversen Projekten international für enorme Aufmekrsamkeit gesorgt – mal baute er Wohnungen auf ein Parkhaus, mal plante er einen Skihügel auf einer Müllverbrennungsanlage. Letzteres kam wie einige seiner Projekte schon im Planungsstadium in die internationale Presse. Nun schaut es aber so aus als würde aus dem aufsehenerregenden Plan nichts, denn wie die dänische Zeitung Politiken soeben vermeldet, will die Stadt Kopenhagen die Müllverbrennungsanlage, auf der der Skihügel entstehen sollte, nicht mehr haben. Diese sei zu umweltschädlich wegen des CO2-Ausstoßes. Und zu viel CO2 ist schlecht fürs Klima, die Chancen auf schneereiche Winter und damit Skivergnügen sinken – in the long run wie man so schön sagt hätte sich Bjarke Ingels Müllverbrennungsanlage also in jedem Fall selber das Wasser bzw. den Schnee abgegraben.

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