Brotlose Kunst trotz Mindestlohn?


KOPENHAGEN. Museumsbesucher wissen es vermutlich selten und womöglich interessiert es sie auch überhaupt nicht: Künstler, die an Ausstellungen teilnehmen, werden kaum oder überhaupt nicht dafür bezahlt und wenn, dann äußerst knapp. Nun kann man argumentieren, so sei halt der Markt oder man kann wie Schweden es 2009 getan hat, eine Regel aufstellen, wie staatliche Museen ihre Künstler bezahlen müssen.

Nach fünf Jahren ist das schwedische System vom dortigen Amt für Kulturanalyse evaluiert worden und es zeigte sich, dass nur einige der Museen sich an die Regeln halten und Künstler entsprechend bezahlen, wenn sie Werke ausleihen oder zum Aufbau oder Pressekonferenz erscheinen. Über die Ergebnisse hier ein Artikel von mir in The Art Newspaper.

Auch in Deutschland ist ein solches System der Künstlerentlohnung schon lange im Gespräch (ich schrieb dazu für die Friedrich-Ebert-Stiftung eine längere Analyse, die hier heruntergeladen werden kann), bisher aber noch nirgends verwirklicht worden.

Kopenhagens Kampf als Kunstmarktmetropole


KOPENHAGEN. Die Galerieszene der dänischen Hauptstadt hat hohe Ambitionen und möchte mit der neuen Messe ChArt schaffen, was den Berlinern mit dem Art Forum nicht gelungen ist: eine Messe mit internationalem Standard dauerhaft als mehr als ein Lokalereignis zu etablieren. 

Die zweite Ausgabe von ChArt, die vor kurzem stattfand, zeigt, dass das künstlerische Potential durchaus da ist. Doch letztlich ist kaum etwas zu sehen, dass nicht auch auf den anderen, größeren und etablierteren und damit attraktiveren Messen zu sehen ist. Sei es Tal R, Chapman Brothers, Olafur Eliasson – kommt bekannt vor, oder? Warum also sollten die internationalen Sammler, die ohnehin weil sie ständig Geld verdienen oder ausgeben müssen, durch die Welt jetten, auch noch in Kopenhagen Station machen?

Für art habe ich die Messe besucht, mein ausführlicher Bericht, der auch vor Pornostars nicht halt macht, ist hier zu lesen. Als ChArt Anfang 2013 ins Leben gerufen wurde, interviewte die dänische Zeitung Politiken mich zum Thema. Ins Deutsche übertragen lautet Überschrift des hier auf Dänisch zu lesenden Artikels übrigens: “Experte: `Chart´ ist eine Ohrfeige für die Kunstmesse im Forum”. Und im Forum findet seit langem die Art Copenhagen statt, ein älterer Bericht von mir dazu ebenfalls bei art. Hier entlang

Papa as a Rolling Stone


ROSKILDE. Mein privates Interesse, die Rolling Stones beim diesjährigen Roskilde Festival live zu sehen, war recht begrenzt, aber aus Chronistenpflicht ging ich hin. Wenn diese weltbekannte Band alter Männer bei einem der traditionsreichsten Festivals Europas, wenn nicht gar der Erde (hier mein Text aus The Wall Street Journal Speakeasy) auftritt, dann sollte ein Journalist das zumindest sehen.

Auftritt Jagger, bald 71 Jahre alt wird er wie die anderen Bandmitglieder auch gerne als Rock-Opi bezeichnet, schlank und agil wie er ist, nimmt man ihm das Alter aber nicht ab. Er könnte mein Vater und der Großvater vieler anderer Festivalbesucher sein, die Ausdauer und Lebendigkeit, die er auf der Bühne zeigt, lässt aber auf ein biologisches Alter um die 50 schließen. Was das Publikum angeht, hätten Marketingspezialisten wohl enorme Schwierigkeiten da eine klare Zielgruppe auszumachen – von 15 bis 75 ist alles dabei.
Die Musik ist nett, angenehm für ein Konzert, aber gewiss nicht das, was ich nochmal hören oder sehen muss und auch die Kritiker waen nicht allesamt begeiert (hier Politiken). Einmal hat allerdings auch gereicht, um zu zeigen, dass Kultur und sei sie auch von Rock-Opis bei einem Festival die Leute über Generationen hinweg zusammenbringen kann. Respekt, Roskilde!

Ist Europa Wurst?


BERLIN. Vor ein paar Wochen interviewte ich in Kopenhagen Conchita Wurst. Es war der erste Mai und damals trauten ihr zwar viele zu in das ESC Finale einzuziehen, aber die Buchmacher hatten andere Favoriten für den Sieg beim Eurovision Song Contest. Dann kam alles anders. (Vielleicht hätte das schon abgelesen werden können an dem Erfolg, den mein Video von ihr im Netz hatte.)


Der Sieg von Conchita Wurst wurde als Sieg der Toleranz gefeiert. Das ist jetzt ein paar Wochen her und gestern siegten bei der Europawahl in vielen Ländern Parteien, die gegenüber sexuellen Minderheiten oder Auslaendern wenig tolerant sind. Dänemark gehört zu jenen Landern, in denen die Rechtspopulisten am meisten Stimmen bekamen. Allerdings unterscheiden sich die Rechtspopulisten in Europa mindestens so sehr voneinander wie die Sozial- oder Christdemokraten. Die dänische Volkspartei etwa mag nicht Stimmung gegen Homosexuelle machen. Uber diese und andere Unterschiede wird heute abend an der Humboldt Universität diskutiert.

Brot und Spiele oder Marius und die mit dem Herz für Löwen


Der Beginn einer Wolf-Dissektion im Naturhistorischen Museum, Kopenhagen. (Foto: Bomsdorf)
Der Beginn einer Wolf-Dissektion im Naturhistorischen Museum, Kopenhagen. (Foto: Bomsdorf)

KOPENHAGEN. Und schon wieder ist das Geschrei gross, weil der Kopenhagener Zoo Tiere getötet hat. Diesmal sind es vier Löwen, zwei davon Jungtiere. In einigen Artikeln fehlt völlig, dass es nicht nur in Dänemark üblich ist Tiere, die nicht ins Zuchtprogramm passen, zu töten. Der Kopenhagener Zoo erklärt auf seiner Website, wieso die Tiere nicht weiterleben durften.

Ziemlich untergegangen ist in den internationalen Medien bisher auch, dass und wieso es in Dänemark durchaus üblich ist, Tiere wie die Giraffe vor Publikum zu dissektieren. Bildung ist das Argument dafür. Űberrascht? In meinem Artikel für The Wall Street Journal steht mehr – zu lesen hier.

Yahya Hassan jetzt auf Deutsch


KOPENHAGEN. Bereits im vergangenen Jahr schrieb ich auf Englisch einen Artikel über den dänischen Dichter Yahya Hassan fur The Wall Street Journal. Als ich ihn traf, war er polarisierte bereits Dänemark, war aber im Ausland nahezu unbekannt. Gestern nun ist sein Debut auf Deutsch erschienen und wir haben ein aktualisiertes Portrait auf der deutschen Seite wsj.de publiziert. Zu lesen ist es hier.

Die Gedichte sind bei Ullstein erschienen. In diesen und in Interviews stellt er die seiner Meinung nach heuchlerische Seite einiger Muslime und seines Vaters, der ihn angeblich schlug, dar und klagt darüber.

Hassan schreibt ausschließlich in Großbuchstaben, die Verse wirken wie geschrien und auch er schleudert im Gespräch die Worte oftmals mehr als dass er sie spricht. (Hier eine Leseprobe auf Deutsch beim Perlentaucher.)

Lesenswert ist das Buch, doch sollte jedem klar sein, dass nicht jeder Muslim ist wie die, die Hassan beschreibt und dass es auch Eltern gibt, die sich Christen nennen und ihre Kinder ebenso misshandeln. Eine Debatte anstoßen kann das Buch allemal.

Bleibt die Frage, was von der literarischen Qualität zu halten ist. Aufbau und Ton der meisten Gedichte sind sehr ähnlich. Es ist deshalb ermüdend eins nach dem anderen zu lesen. In etwa so wie wenn man eine Küsschen, Küsschen-Kurzgeschichte von Roald Dahl nach der anderen wegliest - so gut diese sind, spätestens nach der dritten ist der makabere Überraschungseffekt dahin.

Schwestern zur Sonne oder Politik ist eine Baustelle


LONDON. (und diese Ortsmarke erklaert auch evtl fehlende Umlaute und sz) Da wo der Weltfrauentag international begrundet wurde, klafft heute eine Bauluecke. Und vor sieben Jahren kreisten Helikopter, die bestens ausgestattete Polizisten abseilten, um das Gebaude gewaltsam zu räumen. Die Adresse: Jagtvej 69, besser bekannt als Ungdomshuset.

Während der Räumung des Jugendzentrums wurde diese Adresse vielen ein Begriff , doch vermutlich wissen nur wenige, dass dort vor mehr als 100 Jahren der am 8. März (heute!) gefeierte Weltfrauentag begruendet wurde und dieser somit dänische Wurzeln hat. Und auch deutsche. Es waren sozialistische Politikerinnen, darunter Claraa Zetkin, die 1910 in Kopenhagen den Weltfrauentag initiierten – im Jagtvej 69. Damals hiess das Haus Folkets Hus, also Haus des Volkes.

Seit 1982 gab es in dem Gebäude das Ungdomshuset. Die jungen Leute bekamen es von der Stadt, um dort ein alternatives Jugendzentrum einzurichten. Relativ ungestört veranstalteten sie fast zwei Jahrzehnte Workshops, luden zum Essen ein oder arrangierten in Eigenregie Konzerte. Neben lokalen Bands spielten im Ungdomshuset auch ausländische Künstler, so die isländische Popsängerin Björk, bevor sie ihren großen Durchbruch erlebte.

Obwohl das Haus weitgehend akzeptiert war, wurde um die Jahrtausendwende das Ende des alternativen Jugendzentrums beschlossen. Zuvor hatte es dort einen Brand gegeben, und der Stadt war es zu riskant, für Sach- und womöglich Personenschäden bei einem weiteren Feuer verantwortlich gemacht zu werden.

Also wurde das Haus verkauft, und der Kampf um den Jagtvej 69 wurde zum Symbol der linken Szene zunächst in Dänemark, dann auch in anderen Teilen Europas. Die von vielen als Sekte bezeichnete Freikirche “Fadershus” (Vaters Haus) erstand das Gebäude und liess es zwangsräumen, schliesslich wurde es abgerissen.

Schluss mit dem kleinen Exkurs anlässlich des 8. März. Mehr zur Geschichte des Weltfrauentages gibt es beispielsweise bei der UN. Uber den Kampf ums und Abriss des Ungdomushuset habe ich mehrfach fuer Die Welt berichtet, beispielsweise hier und hier.

Schliesslich soll auch die Kunst nicht zu kurz kommen, deshalb hier mein art-Artikel zu Shepard Faireys (ja, der mit Obamas Hope Motiv) Arbeit an der Ungdomshuset-Bauluecke.

Uebrigens heisst der Weltfrauentag auf Englisch International Women’s Day und auf Dänisch – ein wenig agressiv – Kvindernes internationale kampdag, Internationaler Kampftag der Frauen.

Albertine oder vom Missgeschick der Tugendwächter


Kopie und Studien zu Christian Krohgs "Albertine im Wartezimmer des Polizeiarztes" im Kunstverein Gammel Strand, Kopenhagen
Kopie und Studien zu Christian Krohgs “Albertine im Wartezimmer des Polizeiarztes” im Kunstverein Gammel Strand, Kopenhagen

KOPENHAGEN. Sex sells, das ist nicht neu. Doch so viel Prostituierte im Kunstverein Gammel Strand in Kopenhagen derzeit auch zu sehen sind, expliziter Sex wird nirgends dargestellt. Warum auch.

Dennoch hat der norwegische Maler Christian Krohg (1852-1925) vor über hundert Jahren mit seiner Darstellung von Prostituierten für einen Skandal gesorgt. Die Zensur war schnell zur Stelle als er “Albertine” publik machte.

“Albertine” so heißt die Näherin, die zur Prostituierten wurde und von Staat und Gesellschaft verachtet wurde, und deren Geschichte Krohg erzählt.

Doch weniger als das gemalte “Albertine”-Bild sorgte der gleichnamige Roman von Krohg für einen Skandal. Dabei hatte er nichts anderes getan als die Lebenswirklichkeit in seiner Heimatstadt darzustellen. Dort war Prostitution nämlich verboten, gleichzeitig durften die Prostituierten sich nicht zu jeder Zeit frei auf der Straße bewegen und mußten sich regelmäßig beim Polizeiarzt melden und über etwaige Geschlechtskrankheiten Buch führen. Diese Dokumente wurden so gut aufbewahrt, dass viele davon noch in Oslo im historischen Archiv zugänglich sind.

Nachdem die Prostituierten in der norwegischen Hauptstadt Oslo sogar Teile der Fußgängerzone bevölkerten, ist Norwegen vor einigen Jahren dem Beispiel Schweden gefolgt und hat den Kauf sexueller Dienstleistungen unter Strafe gestellt. Anders als zu Krohgs Zeiten soll nicht die Prostituierte, sondern der Freier bestraft werden.

Krohgs Bilder sind ein guter Anlaß darüber nachzudenken, wie manche Probleme über Jahrhunderte verschleppt werden und inwieweit der Staat mit Gesetzen möglicherweise zu Stigmatisierungen beiträgt. Krohg sah die Prostituierten nicht als Muse der Männer wie es andere Künstler taten, sondern als Opfer – der Gesellschaft, der Männer und von Polizeibeamten. Er schrieb und malte nicht nur Alltagsszenen aus deren Leben, sondern heuerte sie auch als Modelle an und zwar um die rauhe Seite von deren Lebenswirklichkeit zu zeigen.

Gleichzeitig strahlen die Frauen häufig jene Würde aus, die auch der schwedische Maler Anders Zorn (1860-1920) seinen Modellen gab – gleich welcher Herkunft.

Wer je in der Osloer Nationalgalerie war, dürfte das in Lebensgröße gemalte Porträt von Albertine und den anderen Prostituierten gesehen haben. Lange hing es unübersehbar im Treppenhaus, nun ist es in einen Saal umgezogen worden. So sollen Besucher viel mehr den Eindruck haben, der Szenerie auf Augenhöhe zu begegnen und ein Teil davon zu werden.

Weil das Gemälde nicht ausgeliehen wird, ist in Kopenhagen nur eine Kopie zu sehen. Glücklicherweise beging man im Kunstverein Gammel Strand nicht den Fehler und präsentierte eine gerahmte Kopie auf Leinwand. Zwar hätten viele so womöglich den Eindruck bekommen, es handle sich um das Original, doch das Motiv direkt auf die Wand aufzutragen, ist ehrlicher und würdigt den Malprozess. Daneben sind zwei kleine Studien zu sehen. Sie zeigen das Krohg ein Foto als Vorlage erstellte. Echte Prostituierte stellten sich als Modelle zur Verfügung, während der Maler die Rolle des Polizeiarztes übernahm.

Mehrfach gemalt hat er auch seine (spätere) Frau Oda. Mit in die Hüften gestemmten Händen lächelt sie selbstbewusst auch auf dem Katalog. In gleicher Kleidung und Positur ist sie von ihm ein paar Jahre später nochmals gemalt worden. Der Katalog zeigt, dass Oda eindeutig in derselben Positur auch in einer Arbeit Edvard Munchs (Kristiania Boheme II, 1895) auftaucht. Hier steht sie im Hintergrund am Ende eines Tisches, an dem rauchende und trinkende Männer sitzen. Während Krohg sine Lebenspartnerin als anpackende, fröhliche Frau zeigt, stellt Munch (1863-1944) sie als Femme Fatale dar. Da ist es, das bohemische Kristiania (heute Oslo), das der Ausstellung den Titel gab.

“Christian Krohg – Tiden omkring Kristiania Bohemen”, kuratiert von Anne Kielgast, Gl Strand und Vibeke Waallann Hansen, Norwegisches Nationalmuseum, ist noch bis 1. Juni 2014 zu sehen in Kunstforening Gammel Strand in Kopenhagen.

Das Leben ist kein Giraffenhof oder The Killing auf Dänisch


KOPENHAGEN. Das kleine Königreich Dänemark, bisher dafür geliebt, dass Gewalt nur in Büchern und Filmen stattfand, hat die Weltöffentlichkeit mit einer Greueltat erschreckt: Der 18 Monate alte Marius wurde ermordet. Mit einem Kopfschuss. Und dann den Löwen zum Fraß vorgeworfen.

Klingt nach einer Gewalttat aus einer noch nicht veröffentlichten Folge von The Killing oder Broen? Ist aber an diesem Wochenende Kopenhagener Wirklichkeit geworden und zwar nach Vorankündigung. Wie inzwischen jeder weiß. Denn über die Tötung der Giraffe Marius haben vom Guardian über BBC und Süddeutsche fast alle berichtet und meist mächtig auf die Tränendrüse gedrückt.

Der Aufschrei, der durch die Welt ging, war übrigens ähnlich gross als der dänische Kunstler Bjørn Nørgaard seine “Pferdeopfer” zelebrierte und vor laufender Kamera ein Pferd erschoss und dann ausnahm. Das Video der Performance und einige Stücke Pferdefleisch können in Statens Museum for Kunst betrachtet werden (hier ein Text von mir bei art online zur Retrospektive des Künstlers im SMK). Die rituell anmutende Schlachtung geschah damals im Protest gegen den Vietnamkrieg, aber der politische Hintergrund ging im Gezeter um den Tod des Pferdes beinahe unter.

Der Zoo meinte die Giraffe töten zu müssen, da sonst das Risiko der Inzucht zu hoch sei und die schade dem Genpool der in europäischen Zoos lebenden Giraffen. Außerdem sei es nun einmal Teil der Futterkette, dass Löwen Giraffen essen – ebenso wie Menschen Hühner und Schweine essen.

Trotzdem gab es eine online-Petition gegen die Tötung und ein handvoll Leute versammelte sich vor dem Kopenhagener Zoo, um gegen die Erschießung zu protestieren. Es gab aber auch etliche, die in den Zoo kamen, um zu sehen, wie die tote Giraffe zerlegt wurde. Einfacher kann wohl niemand etwas über Giraffenbiologie und fressen und gefressen werden lernen.

Die dänische Zeitung Berlingske titelte übrigens “Das Leben ist kein Disney-Film”. Klingt gut, gilt aber nicht fur alle Kopenhagener Zoo-Bewohner. So leben die Elefanten seit ein paar Jahren in einem Haus und Gehege, das der britische Star Architekt Sir Norman Foster entworfen hat. Ja, der, der auch den berühmten wahlweise Gurke oder Penis genannten Turm in London und die Kuppel des Reichstags entworfen hat.